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Eine Familie mit Nummern statt Namen

Redaktion cbdlovers 19 min

Diese Familie ist der Fall, in dem interne Nummern zu Handelsbezeichnungen wurden. Eine Aussaat lieferte mehrere brauchbare Pflanzen, jede bekam eine Nummer, und die Nummern wanderten aus dem Notizbuch auf die Verpackung.

Das ist ungewöhnlich und aufschlussreich zugleich. Ungewöhnlich, weil Nummern erklärungsbedürftig sind und Kataloge lieber Namen verkaufen. Aufschlussreich, weil sie offenlegen, was der Markt tatsächlich meint, wenn er von einem Phänotyp spricht: nicht die Ausprägung einer Pflanze, sondern eine ausgelesene Linie.

Diese Seite geht durch, wie die Familie entstand, was eine Nummer bezeichnet und was nicht, und warum gerade dieser Fall die Begriffe dieses Marktes am deutlichsten sichtbar macht.

⚠️ Rahmen. Diese Seite beschreibt ein Material, seine Beurteilung und die zugehörigen Dokumente. Sie beschreibt nicht, was ein Produkt bei einer Person bewirkt, nennt keine Mengen und ersetzt keine Fachperson.

🔴 Warum die Nummern hier zu Namen wurden

Wie Nummern normalerweise entstehen

Ein Züchter sät aus, nummeriert die Pflanzen durch und behält die beste. Die Nummer ist eine Arbeitsnotiz und verschwindet, sobald die Linie einen Namen bekommt.

Was hier anders lief

Mehrere Pflanzen aus derselben Aussaat waren brauchbar. Statt einer Auslese entstanden mehrere, und jede behielt ihre Nummer.

Warum sie sich durchsetzten

Weil sie unterscheidbar waren. Wer eine bestimmte Linie meinte, konnte sie über die Nummer benennen, und das setzte sich schneller durch als neue Namen.

Warum das dem Markt entgegenkam

Er war zu diesem Zeitpunkt bereits daran gewöhnt, innerhalb von Familien zu unterscheiden. Die Nummer lieferte dafür ein knappes Mittel.

Was daraus folgte

Ein Muster, das seither nachgeahmt wird. Nummern hinter Familiennamen sind heute in vielen Katalogen üblich.

Warum das eine Verbesserung ist

Eine Nummer behauptet nichts. Sie ist die ehrlichste Form der Bezeichnung, die dieser Markt entwickelt hat.

Woher die Familie stammt

Der zeitliche Rahmen

Die Familie ist in den frühen zweitausendzehner Jahren in Kalifornien entstanden, im selben Umfeld wie mehrere andere prägende Linien.

Das Umfeld

Ein Kreis von Züchtern, die untereinander Material tauschten. Die Verbindungen zwischen den Familien dieser Zeit sind eng.

Der Ausgangspunkt

Eine Kreuzung zweier bereits bekannter Linien, von denen eine aus der prägenden Familie des vorangegangenen Jahrzehnts stammte.

Was daraus entstand

Eine Aussaat mit ungewöhnlich vielen brauchbaren Pflanzen. Es ist der Umstand, dem die Familie ihre Besonderheit verdankt.

Was gesichert erscheint

Die grobe Zuordnung der Elternlinien und der zeitliche Rahmen. Beides ist aus dem Verlauf ablesbar.

Was nicht gesichert ist

Die genaue Zuordnung einzelner Nummern und die Frage, wer welche Auslese getroffen hat. Wie überall in diesem Markt fehlen Aufzeichnungen aus der Entstehungszeit.

Warum eine Aussaat so viele Auslesen ergab

Der Normalfall

Aus einer Aussaat wird eine Pflanze behalten. Die übrigen sind der Preis der Auswahl.

Was hier eintrat

Mehrere Pflanzen erfüllten die Anforderungen, in verschiedener Weise. Statt einer klaren Besten gab es mehrere brauchbare mit unterschiedlichen Stärken.

Warum das vorkommen kann

Wenn beide Elternlinien in denselben Merkmalen gut sind, liegt die Verteilung der Nachkommen insgesamt höher. Mehr Pflanzen erreichen die Schwelle.

Warum das trotzdem selten ist

Es setzt voraus, dass beide Eltern bereits gefestigt und in dieselbe Richtung ausgelesen waren. Das trifft auf wenige Kreuzungen zu.

Was daraus für den Züchter folgte

Er konnte mehrere Linien führen statt einer. Aus einer Aussaat wurde eine Familie.

Warum das den Namen prägte

Der Familienname bezeichnet die Aussaat, die Nummer die einzelne Auslese daraus. Es ist eine zweistufige Benennung.

🔴 Was eine Nummer tatsächlich bezeichnet

Die technische Bedeutung

Die Position einer Pflanze in der Reihe der ausgesäten Körner. Die dreiunddreißigste Pflanze wird zur Nummer dreiunddreißig.

Was sie nicht bedeutet

Keine Rangfolge und keine Qualitätsstufe. Eine höhere Nummer ist nicht besser und nicht später entstanden.

Was sie im Markt bedeutet

Eine bestimmte Klonlinie mit bestimmten Eigenschaften. Sie wird wie ein Sortenname verwendet.

Warum das eine Verschiebung ist

Eine Positionsangabe wird zu einer Bezeichnung. Der ursprüngliche Sinn geht verloren, die Funktion bleibt.

Warum die Verschiebung harmlos ist

Weil die Nummer weiterhin genau eine Linie meint. Sie ist genauer als jeder Name, den man ihr geben könnte.

Was daraus für die Verwendung folgt

Beim Kauf ist die Nummer der bezeichnende Teil. Der Familienname allein bezeichnet nur die Aussaat.

Warum sie im Markt als Sorte gelesen wird

Was Käufer erwarten

Dass eine Bezeichnung ein bestimmtes Erzeugnis meint. Die Nummer erfüllt diese Erwartung besser als ein Familienname.

Warum das teilweise zutrifft

Eine Klonlinie ist genetisch einheitlich. Alle Pflanzen daraus tragen dieselbe Anlage.

Warum es teilweise nicht zutrifft

Was daraus wird, hängt von Anbau, Erntetermin und Trocknung ab. Dieselbe Nummer aus zwei Betrieben liefert zwei Ergebnisse.

Warum das der wiederkehrende Punkt ist

Es ist derselbe Befund wie bei jedem Sortennamen. Die Anlage ist nicht das Ergebnis.

Was die Nummer trotzdem voraushat

Sie bezeichnet eine Anlage genauer. Der Unterschied zwischen zwei Nummern ist echt, der zwischen zwei Handelsnamen häufig nicht.

Was daraus folgt

Sie ist die beste verfügbare Bezeichnung und sie bleibt eine Bezeichnung. Der Bericht zur Charge beschreibt das Erzeugnis.

Was die einzelnen Nummern unterscheidet

Die beschriebenen Unterschiede

Abweichungen im Geruchsbild, in der Farbausprägung, in der Blühdauer und in der Dichte der Blütenstände.

Wie groß sie sind

Klein, gemessen an dem, was zwischen zwei Familien liegt. Es sind Geschwister aus einer Aussaat und keine verschiedenen Linien.

Warum sie trotzdem benannt werden

Weil sie im Anbau und im Handel bemerkt werden. Was sich unterscheiden lässt, bekommt eine Bezeichnung.

Warum sich das schlecht belegen lässt

Es gibt keine vergleichenden Untersuchungen unter gleichen Bedingungen. Die Beschreibungen stammen aus der Praxis verschiedener Betriebe.

Warum das ein methodisches Problem ist

Ein Unterschied zwischen zwei Betrieben kann aus der Anlage stammen oder aus dem Anbau. Ohne Vergleichsversuch lässt sich das nicht trennen.

Was daraus folgt

Die Unterschiede sind beschrieben und nicht gemessen. Sie sind glaubhaft und sie sind kein Beleg.

Warum das nicht dokumentiert ist

Der fehlende Anreiz

Ein Vergleichsversuch kostet Fläche, Zeit und Geld und bringt keinem einzelnen Betrieb einen Vorteil. Er müsste von jemandem bezahlt werden, dem alle Linien gehören.

Der fehlende Rahmen

Es gibt keine Stelle, die solche Prüfungen durchführt. Im Sortenkatalog gäbe es eine, und dorthin gehen diese Linien nicht.

Warum sie nicht dorthin gehen

Weil die Eintragung Jahre dauert, Einheitlichkeit verlangt und den Gehalt prüft. Für Linien dieser Art ist keiner der drei Punkte erfüllbar oder erwünscht.

Was das für Europa bedeutet

Erzeugnisse mit diesen Bezeichnungen aus europäischem Anbau stammen aus eingetragenen Sorten. Der Name ist dann eine Handelsbezeichnung und nichts weiter.

Warum das ausdrücklich zu sagen ist

Weil ein Käufer sonst annimmt, die Nummer bezeichne die angebaute Pflanze. In Europa tut sie das in der Regel nicht.

Was stattdessen gilt

Die eingetragene Sorte ist die Auskunft über die Pflanze. Die Nummer ist die Auskunft über die Erwartung.

Das Geruchsbild

Wie es beschrieben wird

Süßlich, cremig, mit fruchtigen Anteilen. Es ist eine Beschreibung und keine Messung.

Warum es einprägsam war

Weil es an etwas Alltägliches anknüpft. Es ist derselbe Mechanismus, der schon der vorangegangenen prägenden Familie zum Erfolg verhalf.

Warum es zwischen den Nummern schwankt

Weil das Geruchsbild an vielen Anlagen hängt. Geschwister aus einer Aussaat unterscheiden sich darin am stärksten.

Was eine Terpenanalyse dazu zeigt

Die Anteile der Hauptverbindungen. Sie erlaubt einen Abgleich mit der Beschreibung und ersetzt sie nicht.

Warum sie hier besonders lohnt

Weil der Unterschied zwischen den Nummern vor allem im Geruch liegt. Genau dort ist eine Zahl am nützlichsten.

Warum sie trotzdem selten vorliegt

Weil sie freiwillig ist und für die rechtliche Beurteilung keine Rolle spielt. Es ist der übliche Befund.

Die Farbmerkmale

Was beschrieben wird

Eine Anlage zu violetten Farbtönen, unterschiedlich stark je nach Nummer.

Woher sie stammt

Aus einer der Elternlinien. Sie wurde mitübertragen und trägt zur Wiedererkennbarkeit bei.

Warum sie nicht immer erscheint

Sie braucht kühle Nächte in der späten Blüte. Fehlen sie, bleibt die Färbung aus, ohne dass an der Pflanze etwas fehlte.

Was sie über den Inhalt sagt

Nichts. Ein Zusammenhang zwischen Färbung und Zusammensetzung ist nicht belegt.

Warum sie trotzdem bezahlt wird

Weil sie auffällt und weil sie auf Bildern wirkt. Es ist ein Merkmal für die Ansicht.

Was daraus folgt

Wer für eine Färbung bezahlt, bezahlt für ein Aussehen. Es ist zulässig und es ist gut, es zu wissen.

Die Wuchsform und die Dichte

Der Wuchs

Kompakt bis mittelhoch, mit guter Verzweigung. Eine Form, die sich unter Dach führen lässt.

Die Blütenstände

Dicht, mit reichlichem Drüsenbesatz. Es ist das Merkmal, das im Handel bewertet wird.

Warum das ein Vorteil ist

Dichte Stände wiegen mehr, sehen hochwertiger aus und lassen sich einfacher verpacken.

Warum es zugleich ein Nachteil ist

Dichte Stände sind im Inneren schlecht belüftet. Es ist die bekannte Verbindung zwischen dem gefragten Merkmal und der Anfälligkeit.

Warum diese Familie deshalb unter Dach angebaut wird

Weil dort die Klimaführung das Risiko auffängt. Im Freiland trifft ein feuchter Herbst auf genau diese Eigenschaft.

Was ein Käufer daraus mitnimmt

Bei Ware aus dieser Familie lohnt das Aufbrechen eines Stands beim Öffnen. Es ist die Prüfung, die zu dichten Ständen gehört.

Die Weiterverwendung als Elternlinie

Warum sie so häufig eingekreuzt wird

Weil mehrere Merkmale sich übertragen lassen: Geruch, Farbe und Dichte. Für einen Züchter ist das eine seltene Ausgangslage.

Wie viele Abkömmlinge es gibt

Eine große und nicht bezifferbare Zahl. Der Familienname taucht in Katalogen als Bestandteil in vielen Zusammensetzungen auf.

Was mit den Nummern dabei geschieht

Sie verschwinden. In einer Kreuzung wird der Familienname genannt und die Nummer weggelassen.

Warum das die Nachvollziehbarkeit verschlechtert

Weil nicht mehr feststeht, welche Auslese eingeflossen ist. Die genaueste verfügbare Angabe geht als erste verloren.

Warum es trotzdem geschieht

Weil Namen kürzer sein sollen und weil die Nummer erklärungsbedürftig ist. Es ist eine Entscheidung des Marketings.

Was ein Käufer daraus liest

Ein zusammengesetzter Name mit diesem Bestandteil sagt weniger als eine Nummer. Wer die Nummer nennt, ist genauer.

Die Linien mit hohem CBD-Anteil

Wie sie entstehen

Durch Einkreuzen in eine Hanflinie und anschließende Auslese auf das Verhältnis. Es sind mehrere Generationen, bevor eine solche Linie anbaufähig ist.

Was dabei übernommen wird

Anteile des Geruchsbilds und der Wuchsform. Wie viel davon, hängt von der Zahl der Rückkreuzungen ab.

Was nicht übernommen wird

Das Verhältnis der Ausgangslinie. Es wird gezielt ersetzt, sonst wäre die Linie in der Union nicht anbaufähig.

Warum die Nummern dort ganz fehlen

Weil die Linie eine andere ist. Eine Auslese aus einer Rückkreuzung hat mit der ursprünglichen Nummer nichts mehr zu tun.

Warum der Familienname trotzdem verwendet wird

Weil er verkauft. Er ist eine Handelsbezeichnung und keine Abstammungsangabe.

Was ein Käufer daraus lesen sollte

Der Name deutet auf eine Erwartung an den Geruch. Über das Verhältnis sagt er nichts, und dafür ist der Bericht zuständig.

Was ein Käufer prüfen kann

Nicht die Zugehörigkeit zur Familie

Es gibt keine Definition und keine prüfende Stelle. Die Frage hat keine Antwort.

Nicht die Zuordnung einer Nummer

Ob eine Ware tatsächlich aus der bezeichneten Auslese stammt, lässt sich von außen nicht feststellen.

Wohl das Geruchsbild

Über eine Terpenanalyse, sofern sie vorliegt. Sie ist die einzige Prüfung, die zum Versprechen passt.

Wohl die eingetragene Sorte

Bei europäischem Anbau die maßgebliche Angabe. Sie ist geprüft und sie ist erfragbar.

Wohl die Charge

Über die Nummer auf der Verpackung und den Bericht dazu. Es ist die genaueste verfügbare Ebene.

Warum drei von fünf genügen

Wer Geruchsbild, Sorte und Charge kennt, weiß alles über ein Erzeugnis, was sich prüfen lässt. Die übrigen zwei sind Zuschreibung.

Was ein Anbieter dazu sagen kann

Die Nummer, wenn es eine gibt

Sie ist die genaueste Bezeichnung im gesamten System. Wer sie nennt, sagt mehr als wer sie weglässt.

Die eingetragene Sorte

Bei europäischem Anbau die einzige geprüfte Angabe zur Pflanze. Sie steht neben der Handelsbezeichnung und nicht an ihrer Stelle.

Die Terpenanalyse

Ob sie vorliegt und mit welchen Anteilen. Die Prüfung, die zum Geruchsversprechen passt.

Die Anbauart

Diese Familie wird überwiegend unter Dach angebaut. Es erklärt einen Teil des Preises.

Warum diese vier zusammengehören

Sie führen von einer Bezeichnung zu einer Kette prüfbarer Angaben. Der Name selbst bleibt außerhalb dieser Kette.

Was der Begriff Phänotyp im Markt bedeutet

Die strenge Bedeutung

Die tatsächliche Ausprägung einer Pflanze, entstanden aus ihrer Erbanlage und aus allem, was sie erlebt hat. Jede einzelne Pflanze hat einen.

Die Bedeutung im Markt

Eine ausgelesene Linie, die über Stecklinge weitergeführt wird. Sie hat eine feste Erbanlage und viele mögliche Ausprägungen.

Warum die beiden nicht dasselbe sind

Im strengen Sinn ist der Phänotyp das, was am Ende herauskommt. Im Markt bezeichnet das Wort das, was am Anfang ausgewählt wurde.

Warum sich das nicht mehr korrigieren lässt

Der Begriff ist zu tief verankert. Er wird in Katalogen, Foren und Rechnungen verwendet und niemand schreibt ihn um.

Warum diese Familie das sichtbar macht

Weil sie mit Nummern arbeitet statt mit Namen. Eine Nummer ist offensichtlich eine Position in einer Aussaat, ein Name verdeckt es.

Was daraus praktisch folgt

Wer eine Nummer kauft, kauft eine Erbanlage. Was daraus wird, hängt an demselben Betrieb wie bei jeder anderen Bezeichnung auch.

Warum zwei Betriebe dieselbe Nummer verschieden ausfallen lassen

Die Lichtmenge

Sie bestimmt Dichte und Gehalt mit. Zwischen einer gut ausgestatteten Anlage und einer knappen liegen sichtbare Unterschiede.

Die Temperaturführung

Hohe Temperaturen in der Blüte strecken die Stände und lassen die Färbung ausbleiben. Beides ist an derselben Erbanlage möglich.

Der Erntetermin

Er verschiebt das Geruchsbild deutlich. Zwei Wochen Unterschied liefern bei derselben Nummer zwei verschiedene Eindrücke.

Die Trocknung

Sie ist der Abschnitt, in dem der Geruch am stärksten verloren geht. Eine schnelle Trocknung kostet genau das, was den Namen trägt.

Die Nachreifung

Sie entwickelt den Geruch weiter. Eine Charge nach zwei Wochen im Glas ist eine andere als nach acht.

Warum die Nummer trotzdem nützlich bleibt

Sie hält die Erbanlage fest, und das ist mehr, als ein Handelsname leistet. Alles Übrige liegt ohnehin außerhalb jeder Bezeichnung.

Wie sich eine Linie über Jahre verändert

Die Ermüdung der Klonlinie

Über viele Vermehrungsrunden lässt die Wüchsigkeit nach. Das Merkmal ist in der Praxis gut bekannt und in seiner Ursache nicht abschließend geklärt.

Was Betriebe dagegen tun

Sie legen die Linie neu an, aus einer Meristemkultur oder aus einer neuen Auslese. Der Name bleibt, das Material ist ein anderes.

Warum das für den Käufer unsichtbar ist

Weil weder die Verpackung noch der Bericht etwas darüber sagen. Es ist eine Betriebsentscheidung ohne Anzeigepflicht.

Warum es trotzdem bemerkt wird

An einem veränderten Geruchsbild bei gleichbleibender Bezeichnung. Es ist eine der sieben Stellen, an denen zwei gleich beschriebene Erzeugnisse auseinanderlaufen.

Was zu fragen ist

Ob die Linie neu angelegt wurde. Ein Anbieter, der es weiß, kann es beantworten.

Warum die Frage selten gestellt wird

Weil kaum jemand weiß, dass es diese Möglichkeit gibt. Sie ist eine der unbekanntesten Ursachen für Unterschiede zwischen zwei Käufen.

Was diese Seite bewusst nicht behauptet

Keine Rangfolge zwischen den Nummern

Welche besser ist, hat keine prüfbare Antwort. Die Unterschiede sind beschrieben und nicht gemessen.

Keine vollständige Abstammung

Die grobe Zuordnung der Elternlinien ist verbreitet, die Einzelheiten sind es nicht. Die Unsicherheit wird benannt.

Keine Zuordnung einzelner Nummern zu Personen

Wer welche Auslese getroffen hat, ist nicht belegt. Diese Seite nennt keine Namen ohne Quelle.

Keine Aussage über Wirkungen

Für Cannabidiol enthält das EU-Register keinen zugelassenen Eintrag. Eine Aussage darüber wäre unzulässig.

Was stattdessen gesagt wird

Was sich aus dem Verlauf ablesen lässt: die Benennungsweise, die Verbreitung und die Verschiebung im Markt. Alles drei ist beobachtbar.

Warum diese Zurückhaltung zur Sache gehört

Bei einer Familie, deren Besonderheit gerade in der Genauigkeit ihrer Bezeichnungen liegt, wäre eine ungenaue Darstellung besonders unpassend.

Was aus dem Nummernsystem geworden ist

Die Nachahmung

Andere Betriebe haben das Muster übernommen. Nummern hinter Familiennamen sind heute in vielen Katalogen üblich.

Warum das ein Fortschritt ist

Eine Nummer behauptet nichts und lässt sich nicht abnutzen. Sie ist gegen die üblichen Mechanismen der Namensinflation weitgehend immun.

Warum sie sich trotzdem nicht durchsetzt

Weil sie erklärungsbedürftig ist. Ein Katalog verkauft lieber ein Wort als eine Zahl.

Wo sie sich gehalten hat

Im Handel zwischen Betrieben. Dort ist die Nummer die eigentliche Bezeichnung und der Name das Beiwerk.

Was das über die beiden Ebenen sagt

Der Fachhandel bezeichnet genau, der Endkundenmarkt bezeichnet einprägsam. Es sind zwei verschiedene Anforderungen an dasselbe Wort.

Was ein Käufer daraus mitnimmt

Wo eine Nummer angegeben wird, hat sich jemand für Genauigkeit entschieden. Es ist ein schwaches und echtes Signal.

Wie man zwei Nummern selbst vergleicht

Was ein sauberer Vergleich braucht

Beide aus demselben Betrieb, aus demselben Zeitraum und mit möglichst gleichem Verpackungsdatum. Nur dann isoliert der Vergleich die Erbanlage.

Warum das selten möglich ist

Weil kaum ein Anbieter mehrere Nummern derselben Familie gleichzeitig führt. Wo es geht, ist es der lehrreichste Kauf des ganzen Themas.

Was dabei zu sehen ist

Unterschiede in der Färbung, in der Dichte und im Geruch. Sie sind kleiner als zwischen zwei Familien und deutlich genug, um bemerkt zu werden.

Was dabei nicht zu sehen ist

Ein Unterschied im Gehalt, der über die übliche Streuung zwischen Chargen hinausgeht. Der Bericht zeigt ihn selten.

Warum das nicht enttäuschend ist

Es bestätigt, was die Sache ohnehin nahelegt: Geschwister aus einer Aussaat unterscheiden sich im Geruchsbild und kaum im Übrigen.

Was der Vergleich tatsächlich lehrt

Wie viel eine Bezeichnung überhaupt tragen kann. Es ist eine Erfahrung, die sich auf jede andere Namensfamilie übertragen lässt.

Ein kurzes Glossar

Auslesenummer

Die Position einer ausgelesenen Pflanze in ihrer Aussaat. Im Markt wird sie wie ein Sortenname verwendet.

Phänotyp

Streng genommen die Ausprägung einer Pflanze aus Anlage und Umwelt. Im Markt meint das Wort eine ausgelesene Linie.

Klonlinie

Eine über Stecklinge vermehrte Auslese. Genetisch einheitlich, im Ergebnis von den Bedingungen abhängig.

Terpenanalyse

Die Bestimmung der flüchtigen Verbindungen und ihrer Anteile. Freiwillig und selten enthalten.

Gemeinsamer Sortenkatalog

Das Verzeichnis der in der Union zum Anbau zugelassenen Sorten. Für Hanf die maßgebliche Liste.

Charge

Ein Produktionsdurchgang. Alles Überprüfbare hängt an ihrer Nummer, auch der zugehörige Bericht.

Die fünf Prüfungen, die für jedes Produkt gelten

Das Chargenzertifikat

Mit der Nummer von der Verpackung anfordern. Ein allgemeines Dokument für die Produktlinie deckt diese Charge nicht ab.

Das Gesamt-THC

Delta-9-THC plus THCA multipliziert mit 0,877, weil THCA bei Wärme zu THC wird und der Grenzwert für die Summe gilt.

Der Preis pro Gramm

Eine Division, keine Meinung. Die einzige Zahl, die zwei Angebote vergleichbar macht.

Die Angaben

Ohne Zulassungsnummer im EU-Register sind es Behauptungen, keine Daten — und für Cannabidiol enthält dieses Register bis heute keinen zugelassenen Eintrag.

Die Angaben des Verkäufers

Firmenname, Adresse und Kontakt. Fehlen sie, fehlt auch die Gegenseite, an die man sich wenden könnte.

Wie das mit dem Rest zusammenhängt

Mit den Phänotypen aus einer Aussaat

Es ist der Fall, an dem sich zeigt, was der Markt mit dem Wort meint. Die Nummern sind Auslesen und keine Phänotypen im strengen Sinn.

Mit der Herkunft der Sortennamen

Es ist die einzige Namensgruppe, die nichts behauptet. Eine Nummer kann nicht unzutreffend werden.

Mit der Blütendichte

Sie ist ein Merkmal der Familie und die Ursache ihrer Anfälligkeit im Freiland.

Mit der Genetik hoher CBD-Anteile

Hanflinien mit diesem Namen sind Einkreuzungen. Das Verhältnis stammt aus einer anderen Quelle.

Wozu das praktisch dient

Beim Lesen eines Angebots

Die Nummer ist der bezeichnende Teil. Der Familienname allein bezeichnet die Aussaat.

Beim Kauf einer Hanflinie mit diesem Namen

Nach der eingetragenen Sorte und dem Bericht fragen. Der Name sagt nichts über das Verhältnis.

Beim Öffnen der Packung

Bei dichten Ständen einen aufbrechen. Es ist die Prüfung, die zu dieser Familie gehört.

Was diese Seite veröffentlicht

Verfahren, überprüfbare Dokumente und Rechnungen. Keine Wirkversprechen — dafür enthält das EU-Register keinen zugelassenen Eintrag.

Häufige Fragen

Was bedeutet die Nummer hinter dem Namen? Die Position einer ausgelesenen Pflanze in ihrer Aussaat. Sie ist keine Rangfolge und keine Qualitätsstufe.

Ist eine höhere Nummer besser? Nein. Sie ist eine Positionsangabe und sonst nichts.

Warum gibt es mehrere Nummern aus einer Aussaat? Weil mehrere Pflanzen brauchbar waren. Das setzt voraus, dass beide Eltern bereits in dieselbe Richtung ausgelesen waren.

Wie groß sind die Unterschiede zwischen den Nummern? Klein, gemessen an dem, was zwischen zwei Familien liegt. Es sind Geschwister aus einer Aussaat.

Sind die Unterschiede belegt? Sie sind beschrieben und nicht gemessen. Es fehlen vergleichende Versuche unter gleichen Bedingungen.

Woher stammt die Familie? Aus Kalifornien, aus den frühen zweitausendzehner Jahren, aus demselben Umfeld wie mehrere andere prägende Linien.

Sagt die violette Färbung etwas aus? Über den Inhalt nichts. Sie braucht die Anlage und kühle Nächte und ist ein Merkmal für die Ansicht.

Warum wird diese Familie unter Dach angebaut? Weil die dichten Blütenstände im feuchten Herbst anfällig sind. Die Klimaführung fängt das Risiko auf.

Was gilt bei europäischem Anbau? Dort stammt die Ware aus eingetragenen Sorten. Der Familienname ist dann eine Handelsbezeichnung.

Was frage ich einen Anbieter? Nach der Nummer, der eingetragenen Sorte, der Terpenanalyse und dem Bericht zur Charge.

Was wir prüfen und was nicht

Wir prüfen, was sich anhand von Dokumenten prüfen lässt: amtliche Register, deklarierte Gehalte, Analysezertifikate, Divisionen. Wir testen keine Produkte, erstellen keine Ranglisten und behaupten keine Wirkung.

Bei diesem Thema ist die Besonderheit, dass die ehrlichste Bezeichnung des ganzen Marktes aus einem Notizbuch stammt. Eine Nummer behauptet nichts, verspricht nichts und kann nicht unzutreffend werden — sie zeigt auf genau eine Pflanze und überlässt alles Weitere den Dokumenten.

Was in Reichweite bleibt, ist genau das: die Nummer als Bezeichnung, die eingetragene Sorte als geprüfte Angabe und der Bericht zur Charge als Messung. Drei Ebenen, die sich nicht widersprechen, weil jede eine andere Frage beantwortet.