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Hanföl hat eine zugelassene Angabe, CBD-Öl nicht

cbdlovers Redaktion 14 min

Der Unterschied lässt sich in einem Satz prüfen, und zwar in einer öffentlichen Datenbank. Für Hanföl gibt es im EU-Register eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe. Für Cannabidiol gibt es keine. Das ist kein Werturteil über die beiden Erzeugnisse — es ist ein Verwaltungsstand, den jeder in wenigen Sekunden nachschlagen kann.

Die beiden Öle kommen aus derselben Pflanze und aus verschiedenen Teilen davon. Sie werden unterschiedlich gewonnen, sie unterliegen unterschiedlichem Recht, und sie kosten das Zehn- bis Hundertfache auseinander. Trotzdem stehen sie im selben Regal, und die Namen unterscheiden sich um ein Wort.

Diese Seite erklärt, woher jedes der beiden stammt, was auf dem Etikett stehen muss, und woran man sie auseinanderhält, bevor man bezahlt.

🔴 Woher die beiden Öle kommen

Hanföl aus dem Samen

Kaltgepresst aus den Samen der Pflanze, wie Lein- oder Rapsöl. Der Samen enthält praktisch keine Cannabinoide, weil die Drüsen, in denen sie entstehen, an der Blüte sitzen und nicht am Korn.

CBD-Öl aus der Blüte

Gewonnen aus dem blühenden Teil der Pflanze, durch Extraktion mit einem Lösemittel oder mit unter Druck gesetztem Gas, und anschließend in einem Trägeröl gelöst.

Warum das Trägeröl verwirrt

Das Trägeröl eines CBD-Öls kann selbst Hanfsamenöl sein. Dann steht auf der Zutatenliste beides, und die Verwechslung wird von der Zutatenliste sogar noch begünstigt.

Was daraus folgt

Dass die Herkunft des Namens nichts über den Inhalt sagt. Entscheidend ist, was gemessen wurde.

Was im Hanfsamen tatsächlich steckt

Fettsäuren

Ein hoher Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren, darunter Alpha-Linolensäure und Linolsäure, in einem Verhältnis, das ernährungswissenschaftlich seit langem beschrieben ist.

Eiweiß

Im Presskuchen, der nach der Ölgewinnung übrig bleibt und als Mehl weiterverarbeitet wird.

Vitamin E

In der Form von Tocopherolen, die zugleich als natürlicher Oxidationsschutz wirken.

Praktisch keine Cannabinoide

Was in Analysen regelmäßig bestätigt wird. Spuren stammen aus Kontakt mit Pflanzenmaterial bei der Ernte, nicht aus dem Samen selbst.

Die zugelassene Angabe, und was sie genau sagt

Worauf sie sich bezieht

Auf Alpha-Linolensäure, nicht auf Hanföl als solches. Die Angabe gehört dem Nährstoff, und Hanföl ist eine der Quellen, die ihn liefern.

Welche Bedingungen gelten

Sie darf nur verwendet werden, wenn das Erzeugnis eine im Register festgelegte Mindestmenge des Nährstoffs je Portion enthält. Ohne diese Menge ist die Angabe unzulässig.

Wo das nachzulesen ist

Im EU-Register der nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben, das öffentlich und durchsuchbar ist. Jede Angabe hat dort eine Nummer und einen Wortlaut.

Warum das zählt

Weil eine Angabe mit Nummer überprüfbar ist und eine Formulierung ohne Nummer nicht.

Warum es für CBD keine gibt

Kein abgeschlossenes Verfahren

Eine Angabe kommt nur durch ein förmliches Zulassungsverfahren ins Register. Für Cannabidiol ist keines mit positivem Ergebnis abgeschlossen worden.

Was das nicht bedeutet

Nicht, dass die Wissenschaft das Gegenteil festgestellt hätte. Fehlende Zulassung und fehlende Evidenz sind zwei verschiedene Aussagen, und sie werden ständig verwechselt.

Was zusätzlich gilt

Die Verordnung über neuartige Lebensmittel, nach der Extrakte mit Cannabinoiden eine eigene Zulassung brauchen, die in der Regel nicht vorliegt.

Was daraus folgt

Dass auf einem CBD-Erzeugnis keine Wirkaussage stehen darf — weder als Satz noch als Einordnung in eine Kategorie, die eine Wirkung nahelegt.

Was der Preis über den Inhalt verrät

Hanföl

Wird literweise verkauft, zu Preisen, die mit anderen kaltgepressten Speiseölen vergleichbar sind.

CBD-Öl

Wird in Fläschchen von zehn oder dreißig Millilitern verkauft, zu einem Vielfachen davon.

Warum der Abstand so groß ist

Weil das eine ein landwirtschaftliches Pressprodukt ist und das andere ein Konzentrat, das durch Extraktion, Reinigung und Analyse gegangen ist.

Der einfachste Test im Regal

Ein Liter zum Preis einer Speiseölflasche ist Hanfsamenöl. Zehn Milliliter zum Preis eines Abendessens sind etwas anderes.

Was auf dem Etikett stehen muss

Die Verkehrsbezeichnung

Die das Erzeugnis benennt. Hanfsamenöl und Hanfextrakt sind nicht dasselbe Wort, und wo eines steht, darf das andere nicht gemeint sein.

Das Zutatenverzeichnis

Vollständig und in absteigender Reihenfolge, was allein schon zeigt, was den Hauptteil ausmacht.

Die Nettofüllmenge

In gesetzlichen Einheiten, ohne die sich nichts umrechnen lässt.

Der Verantwortliche

Name und Anschrift in der Union, was Pflicht ist und erstaunlich oft fehlt.

Was zusätzlich stehen sollte und selten steht

Der Gehalt in Milligramm

Bei einem CBD-Erzeugnis gesamt und je Einheit, weil nur so zwei Angebote vergleichbar werden.

Das Herstellungsdatum

Vom Mindesthaltbarkeitsdatum verschieden, und bei einem Erzeugnis, dessen Gehalt sinkt, weit aussagekräftiger.

Die Chargennummer

Ohne die kein Analysenzertifikat auf das Fläschchen in der Hand zutrifft.

Das verwendete Trägeröl

Namentlich, weil es den größten Teil des Inhalts ausmacht und eigene Eigenschaften hat.

Wie man die beiden im Regal auseinanderhält

An der Menge

Literflaschen sind Speiseöl. Zehn-Milliliter-Fläschchen mit Pipette sind Konzentrat.

An der Angabe in Milligramm

Steht sie da, ist ein Extrakt gemeint. Steht sie nicht da, ist es entweder Speiseöl oder ein Extrakt, dessen Anbieter die Rechnung nicht erleichtern will.

Am Zutatenverzeichnis

Ein einziger Eintrag deutet auf reines Pressöl. Zwei oder mehr deuten auf eine Formulierung.

Am Preis je Milliliter

Der zwischen beiden Erzeugnissen um zwei Größenordnungen auseinanderliegt.

Wofür Hanfsamenöl in der Küche taugt

Kalt

Für Dressings und zum Abschmecken, weil das Fettsäureprofil Hitze schlecht verträgt.

Nicht zum Braten

Weil mehrfach ungesättigte Fettsäuren bei hohen Temperaturen abbauen.

Kühl und dunkel gelagert

Aus demselben Grund, und nach dem Öffnen mit begrenzter Haltbarkeit.

Woran man verdorbenes Öl erkennt

Am Geruch, der von nussig in Richtung ranzig kippt, und am Geschmack, der kratzt.

Was bei einem CBD-Erzeugnis zu prüfen ist

Das Analysenzertifikat

Mit Charge, Datum und Labor, und nicht ein allgemeines Dokument der Marke.

Der gemessene Gehalt

Nicht der deklarierte, wenn beide vorliegen. Unabhängige Kontrollen haben wiederholt Abweichungen in beide Richtungen gefunden.

Der beschränkte Stoff

Mit Messwert, Bestimmungsgrenze und dem Grenzwert, der im Kaufland gilt.

Die Panels

Schwermetalle, Pestizidrückstände, Mikrobiologie und Lösemittel je nach Verfahren.

Woher die Verwechslung kommt

Aus dem Handel

Weil sich mit dem Hanfnamen zwei sehr unterschiedlich teure Erzeugnisse bewerben lassen.

Aus dem Recht

Weil das eine ein gewöhnliches Lebensmittel ist und das andere in einem Verfahren steckt, das noch nicht abgeschlossen ist.

Aus der Sprache

Weil im Alltag beides Hanföl heißt, obwohl nur eines diesen Namen zu Recht trägt.

Was das für Käufer bedeutet

Dass der Name allein nicht reicht und die Zutatenliste die kürzeste Entscheidung ist.

Wo die Verwechslung teuer wird

Beim Kauf

Wenn jemand für Speiseöl den Preis eines Extrakts bezahlt, oder umgekehrt ein Extrakt erwartet und Salatöl bekommt.

Bei der Erwartung

Wenn ein Erzeugnis ohne Cannabinoide gekauft wird, weil der Name etwas anderes nahelegte.

Beim Vergleich

Wenn zwei Angebote nebeneinander gestellt werden, die gar nicht dieselbe Kategorie sind.

Wie sich das vermeiden lässt

Durch einen Blick auf Menge, Zutaten und Milligrammangabe, in dieser Reihenfolge.

Was beide gemeinsam haben

Die Pflanze

Beide stammen aus zugelassenen Sorten des gemeinsamen Sortenkatalogs.

Den landwirtschaftlichen Rahmen

Der für den Anbau gilt und für beide derselbe ist.

Die Notwendigkeit von Daten

Charge, Datum und Analyse sind bei beiden das, was Aussagen von Behauptungen trennt.

Was sie trennt

Alles, was nach der Ernte passiert, und der rechtliche Rahmen des fertigen Erzeugnisses.

Wie Hanfsamenöl hergestellt wird

Reinigung der Saat

Die Samen werden von Pflanzenresten und Fremdkörpern getrennt, weil beides in die Presse geriete und den Geschmack verdürbe.

Kaltpressung

In einer Schneckenpresse ohne Wärmezufuhr, damit die empfindlichen Fettsäuren nicht abbauen. Die Reibung erzeugt trotzdem etwas Wärme, die begrenzt bleiben muss.

Klärung

Absetzenlassen oder Filtration, um Trübstoffe zu entfernen. Beides beeinflusst Haltbarkeit und Aussehen.

Abfüllung

In dunkles Glas, unter Ausschluss von Licht und möglichst wenig Sauerstoff, weil beides den Abbau beschleunigt.

Was beim Pressen den Unterschied macht

Die Temperatur

Je niedriger, desto besser bleibt das Fettsäureprofil erhalten, und desto geringer ist die Ausbeute.

Die Frische der Saat

Alte Saat gibt Öl, das schon vor der Abfüllung angefangen hat zu oxidieren.

Die Geschwindigkeit

Langsames Pressen erwärmt weniger, dauert länger und kostet entsprechend mehr.

Was man davon schmeckt

Ein sauber gepresstes Öl schmeckt nussig und grün. Ein überhitztes oder altes schmeckt flach oder kratzt im Hals.

Wie ein CBD-Extrakt entsteht

Extraktion

Mit einem Lösemittel oder mit unter Druck gesetztem Gas, wobei aus dem Pflanzenmaterial gelöst wird, was sich lösen lässt.

Reinigung

Entfernung von Wachsen durch Kühlung und Filtration, bei Bedarf Entfärbung über Materialien, die Pigmente binden.

Konzentration

Destillation unter vermindertem Druck, wenn ein höherer Gehalt angestrebt wird.

Lösung im Trägeröl

Erst hier entsteht das Fläschchen, das im Regal steht, und erst hier kommt das Öl ins Spiel.

Warum jeder Schritt Masse kostet

Keine Trennung ist vollständig

Jede Reinigungsstufe nimmt mit, was sie nicht sollte, und das lässt sich nicht rückgängig machen.

Die Verluste multiplizieren sich

Weil jeder Schritt mit dem arbeitet, was der vorige übrig gelassen hat.

Deshalb der Preis

Ein reineres Erzeugnis kostet überproportional mehr, und das ist eine technische und keine kaufmännische Erklärung.

Was das nicht erklärt

Preisunterschiede zwischen Erzeugnissen mit demselben Verfahren, die eine andere Ursache haben.

Was die Analysen bei Hanfsamenöl abdecken

Das Fettsäureprofil

Das die Zusammensetzung beschreibt und bei Speiseölen üblich ist.

Die Peroxidzahl

Ein Maß dafür, wie weit die Oxidation fortgeschritten ist.

Schwermetalle

Weil die Pflanze aus dem Boden aufnimmt, was dort ist.

Was fast nie geprüft wird

Cannabinoide, weil sie im Samen praktisch nicht vorkommen und niemand danach fragt.

Was die Analysen bei einem Extrakt abdecken

Den Gehalt

Der gemessene, mit Methode und Bestimmungsgrenze.

Den beschränkten Stoff

Mit dem Grenzwert daneben, ohne den die Zahl nicht einzuordnen ist.

Die Kontaminanten

Metalle, Pestizidrückstände und Mikrobiologie, je nach Herkunft des Ausgangsmaterials.

Die Lösemittel

Nur wenn das Verfahren welche verwendet hat, und dann müssen es genau die verwendeten sein.

Warum die Kontaminanten sich anreichern

Konzentration betrifft alles

Wird Masse entfernt, steigt der Anteil von allem, was bleibt.

Auch das Unerwünschte

Metalle und Rückstände folgen demselben Faktor wie der gesuchte Stoff.

Was daraus folgt

Dass ein Extrakt aus belastetem Material stärker belastet ist als das Material selbst.

Was das für die Prüfung heißt

Dass das Enderzeugnis analysiert werden muss und nicht nur der Rohstoff.

Was die Haltbarkeit bestimmt

Beim Speiseöl

Das Fettsäureprofil, das Licht und Sauerstoff schlecht verträgt, und die Frische der Saat.

Beim Extrakt

Das Trägeröl und der Extrakt selbst, die unterschiedlich schnell altern.

Was zuerst nachgibt

Beim Extrakt häufig das Trägeröl, was viele nicht erwarten.

Was daraus folgt

Dass die Haltbarkeit eines zusammengesetzten Erzeugnisses die des schwächsten Bestandteils ist.

Wie beide gelagert werden

Kühl

Was jeden Abbauvorgang verlangsamt und die wirksamste einzelne Maßnahme ist.

Dunkel

Weil Licht sowohl Fettsäuren als auch Cannabinoide angreift.

Verschlossen

Um den Sauerstoffkontakt zu begrenzen, der bei jedem Öffnen erneuert wird.

In passender Größe

Ein zu großes Gefäß enthält zu viel Luft, und jedes Öffnen tauscht mehr davon aus.

Was der gemeinsame Name im Handel anrichtet

Er stiftet Preisverwirrung

Weil zwei Erzeugnisse mit hundertfach unterschiedlichem Preis dieselbe Silbe teilen.

Er erlaubt Andeutungen

Weil sich der Ruf des einen auf das andere übertragen lässt, ohne dass ein Satz fällt.

Er erschwert Vergleiche

Weil Suchergebnisse beides mischen und die Kategorien nicht trennen.

Was dagegen hilft

Die Zutatenliste, die Menge und die Milligrammangabe, in dieser Reihenfolge gelesen.

Was ein seriöser Anbieter tut

Benennt das Erzeugnis eindeutig

Hanfsamenöl oder Extrakt, ohne die Kategorien zu vermischen.

Nennt die Menge

In Millilitern beim Speiseöl, in Milligramm beim Extrakt.

Veröffentlicht das Zertifikat

Je Charge und ohne dass danach gefragt werden muss.

Verzichtet auf Wirkaussagen

Auch dort, wo sie sich als Kategorie oder als Kundenstimme tarnen ließen.

Die Fragen, die vor dem Kauf zu stellen sind

Welches Erzeugnis ist es

Speiseöl oder Extrakt, was sich meist schon aus Menge und Preis ergibt.

Wie viel enthält es

In Milligramm, wenn es ein Extrakt ist.

Welche Charge

Und ob das Zertifikat dieselbe Nummer trägt.

Von wann

Herstellungsdatum und Datum der Analyse, die nicht zusammenfallen müssen.

Was offen bleibt

Der Zulassungsstand für Cannabidiol

Der von laufenden Verfahren abhängt und sich ändern kann.

Die Vergleichbarkeit der Zertifikate

Solange Methode und Bestimmungsgrenze nicht überall angegeben werden.

Die Kennzeichnung der Kategorie

Die keine Norm verlangt und die die Verwechslung am Leben hält.

Was wir empfehlen

Die Zutatenliste zu lesen, bevor man dem Namen auf der Vorderseite glaubt.

Der Presskuchen und was daraus wird

Was übrig bleibt

Nach der Pressung bleibt ein eiweißreicher Rückstand, der einen eigenen Markt hat.

Wozu er verarbeitet wird

Zu Mehl für Backwaren und zu Proteinpulver, beides mit eigener Kennzeichnung.

Warum das hier steht

Weil es zeigt, dass aus dem Samen zwei Erzeugnisse entstehen und keines davon Cannabinoide enthält.

Was daraus folgt

Dass die Samenlinie der Pflanze vollständig im Lebensmittelrecht liegt, ohne Sonderfragen.

Die Fasern, die dritte Verwertung

Aus dem Stängel

Der weder Samen noch Blüte ist und wieder einen eigenen Wirtschaftszweig bildet.

Wofür sie dienen

Dämmstoffe, Verbundwerkstoffe und technische Papiere, weit weg von jedem Regal mit Ölen.

Warum das den Rahmen erklärt

Weil der Anbau in der Union über die industrielle Nutzung geregelt ist, und die Faser ist der älteste Teil davon.

Was das mit dem Öl zu tun hat

Dass beide aus demselben Feld kommen und in völlig verschiedenen Rechtsbereichen enden.

Was der Sortenkatalog dazu beiträgt

Er legt fest, was gesät werden darf

Mit dokumentiertem Gehalt des beschränkten Stoffes, geprüft in amtlichen Versuchen.

Er gilt für beide Linien

Für die Saatgutgewinnung wie für die Blütenverwertung, weil es dieselbe Pflanze ist.

Er sagt nichts über das Enderzeugnis

Dessen Status vom nationalen Recht und von der Verarbeitung abhängt.

Was zu prüfen bleibt

Die Sorte, wenn das Material aus der Union stammt, und das Zertifikat in jedem Fall.

Die kürzeste Prüfung im Laden

Menge ansehen

Liter oder Milliliter, was die Kategorie fast immer schon verrät.

Zutaten lesen

Ein Eintrag oder mehrere, was den Rest verrät.

Milligramm suchen

Vorhanden oder nicht, was die letzte Unklarheit beseitigt.

Erst dann den Preis

Denn ohne die ersten drei Schritte lässt er sich nicht einordnen.

Was ein Zertifikat beim Speiseöl leisten würde

Es ist nicht vorgeschrieben

Bei einem gewöhnlichen Speiseöl verlangt niemand eine Chargenanalyse, und entsprechend selten gibt es eine.

Was es zeigen würde

Fettsäureprofil, Peroxidzahl und Schwermetalle, also genau das, was den Wert des Öls ausmacht.

Wer es trotzdem veröffentlicht

Einzelne Ölmühlen, als Unterscheidungsmerkmal, und das ist ein gutes Zeichen.

Was daraus folgt

Dass auch beim billigeren der beiden Erzeugnisse ein Dokument mehr sagt als jede Beschreibung.

Der letzte Absatz, in vier Zeilen

Zwei Erzeugnisse

Aus derselben Pflanze, aus verschiedenen Teilen, mit verschiedenem Recht.

Ein Register

In dem eines eine Angabe hat und das andere keine, und das öffentlich einsehbar ist.

Ein Etikett

Auf dem Menge, Zutaten und Milligramm die Kategorie verraten, bevor der Name es tut.

Eine Entscheidung

Die auf dem Zertifikat und dem Datum beruht, und nicht auf der Vorderseite der Flasche.

Warum die Milligrammangabe alles entscheidet

Prozent hängt vom Volumen ab

Zwei gleiche Prozentwerte in verschiedenen Flaschen ergeben nicht dieselbe Masse, und genau das macht den Prozentwert als Vergleichsgröße unbrauchbar.

Erst die Masse erlaubt die Division

Preis geteilt durch Milligramm ist die einzige Zahl, die zwei Angebote auf dieselbe Skala bringt.

Kleine Gebinde profitieren

Weil ein hoher Prozentwert dort leichter zu erreichen ist, und das erklärt, warum die Angabe so oft fehlt.

Was zu tun ist

Umrechnen, bevor irgendetwas verglichen wird. Prozent mal Volumen, mit Blick auf die Einheiten.

Was diese Seite nicht entscheidet

Welches der beiden besser ist

Sie erfüllen verschiedene Zwecke und stehen nicht in Konkurrenz zueinander.

Was ein CBD-Erzeugnis bewirkt

Es existiert keine in der Union zugelassene Angabe, mit der sich das formulieren ließe.

Welche Marke zu wählen ist

Wir empfehlen keine, weil wir für Dritte nicht prüfen können.

Was wir empfehlen

Zutatenliste, Menge und Milligrammangabe zu lesen, bevor man den Namen glaubt.