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Die einzige Zahl, die zwei Angebote vergleichbar macht

Redaktion cbdlovers 15 min

Zwei Angebote lassen sich nur über eine Zahl vergleichen, und diese Zahl steht auf keiner Verpackung. Sie entsteht aus einer Division: Preis geteilt durch die enthaltene Menge in Milligramm.

Was sie leistet, ist einfach zu beschreiben: sie nimmt die Flaschengröße, die Prozentzahl, die Aufmachung und die Marke aus der Rechnung. Übrig bleibt, was man tatsächlich kauft, im Verhältnis zu dem, was man dafür bezahlt.

Diese Seite geht durch, wie die Rechnung geht, welche Angaben sie braucht, wo sie versagt, und warum sie in einem Markt mit so vielen unvergleichbaren Aufmachungen die einzige verlässliche Größe ist.

⚠️ Rahmen. Diese Seite beschreibt ein Material, seine Beurteilung und die zugehörigen Dokumente. Sie beschreibt nicht, was ein Produkt bei einer Person bewirkt, nennt keine Mengen und ersetzt keine Fachperson.

🔴 Die Rechnung in zwei Schritten

Schritt eins

Die enthaltene Menge in Milligramm bestimmen. Steht sie auf dem Etikett, ist der Schritt erledigt. Steht dort nur ein Prozentwert, wird er mit dem Nettoinhalt multipliziert.

Schritt zwei

Den Preis durch diese Zahl teilen. Das Ergebnis ist ein Betrag je Milligramm, meist ein sehr kleiner, den man bequem in Cent je Milligramm angibt.

Warum zwei Schritte und nicht einer

Weil die Angaben auf Verpackungen uneinheitlich sind. Der erste Schritt bringt alle Angebote auf dieselbe Einheit, der zweite vergleicht sie.

Ein Beispiel

Zehn Prozent in zehn Millilitern sind rund tausend Milligramm. Kostet die Flasche vierzig Euro, sind das vier Cent je Milligramm.

Warum das genügt

Mehr Rechnung braucht es nicht. Die ganze Vergleichbarkeit eines Marktes hängt an einer Multiplikation und einer Division.

Warum die Zahl auf keiner Verpackung steht

Der offensichtliche Grund

Sie macht Angebote vergleichbar. Ein Anbieter, dessen Erzeugnis dabei schlecht abschneidet, hat kein Interesse daran.

Der weniger offensichtliche Grund

Es gibt keine Vorschrift, die sie verlangt. Die Regeln zur Preisangabe kennen den Grundpreis je Liter oder je Kilogramm, nicht je Wirkbestandteil.

Warum der Grundpreis nicht hilft

Ein Preis je Liter vergleicht zwei Flüssigkeiten. Bei sehr verschiedenen Gehalten vergleicht er zwei Dinge, die kaum etwas gemeinsam haben.

Was daraus folgt

Die vorgeschriebene Vergleichsgröße ist für diese Erzeugnisse die falsche. Wer sie benutzt, vergleicht Trägeröl.

Warum sich das kaum ändern wird

Eine neue Vergleichsgröße müsste erst festgelegt werden, und dafür fehlt bislang der Anlass. Bis dahin rechnet jeder selbst.

Welche Angaben die Rechnung braucht

Den Preis

Der einfachste Teil, mit einer Einschränkung: Versandkosten gehören dazu, wenn sie erheblich sind und sich zwischen Anbietern unterscheiden.

Den Nettoinhalt

Er steht auf jeder Verpackung, weil er vorgeschrieben ist. Bei Ölen in Millilitern, bei Blüten in Gramm.

Den Gehalt

Entweder als Prozentwert oder unmittelbar als Milligrammzahl. Ohne diese Angabe ist die Rechnung nicht möglich.

Warum der Bericht die bessere Quelle ist

Die Angabe auf der Verpackung ist eine Deklaration. Der Prüfbericht zur Charge ist eine Messung. Wo beide vorliegen, gilt die zweite.

Was fehlende Angaben bedeuten

Ein Angebot ohne Gehalt lässt sich nicht in diese Rechnung bringen. Es ist damit nicht schlechter, sondern unvergleichbar.

🔴 Wo die Prozentzahl täuscht

Was sie ist

Ein Anteil, keine Menge. Sie sagt, wie viel von etwas in etwas anderem steckt, und nicht, wie viel man bekommt.

Der klassische Fall

Eine kleine Flasche mit hohem Prozentwert neben einer großen mit niedrigem. Beide Angaben stimmen, und die zweite kann mehr enthalten.

Warum die Vorderseite das ausnutzt

Dort steht die große Zahl. Der Nettoinhalt steht klein auf der Rückseite, und beide zusammen ergeben ein anderes Bild.

Warum das nicht unzulässig ist

Beide Angaben sind zutreffend und beide sind vollständig. Die Vorschrift verlangt keine Zusammenschau.

Was daraus folgt

Die Prozentzahl allein ist im Vergleich unbrauchbar. Sie ist der erste Faktor einer Multiplikation und nichts weiter.

Die Rechnung bei Blüten

Was sich ändert

Die Bezugsgröße ist Gramm statt Milliliter, und der Gehalt wird in Prozent der Masse angegeben.

Wie die Rechnung geht

Prozent mal Gramm mal tausend ergibt Milligramm. Danach dieselbe Division wie bei Ölen.

Warum der Preis je Gramm allein häufig genügt

Weil die Gehalte innerhalb einer Warengruppe näher beieinander liegen als bei Ölen. Der gröbere Vergleich führt oft zum selben Ergebnis.

Wann er nicht genügt

Beim Vergleich sortierter Ware mit kleinen Ständen oder mit gemischter Ware. Dort unterscheiden sich die Gehalte deutlich.

Was die Rechnung dann zeigt

Häufig einen Vorteil für die vermeintlich schlechtere Ware. Der Preisunterschied ist größer als der Unterschied im Gehalt.

Wo die Rechnung versagt

Bei fehlenden Berichten

Ohne gemessenen Gehalt bleibt nur die Deklaration. Sie ist eine Angabe des Anbieters und keine Messung.

Bei verschiedenen Erzeugnisarten

Ein Öl und eine Blüte lassen sich über diese Zahl nicht sinnvoll vergleichen. Es sind verschiedene Erzeugnisse mit verschiedenen Zwecken.

Bei sehr unterschiedlicher Zusammensetzung

Ein Vollspektrum-Erzeugnis und ein Isolat enthalten verschiedene Dinge. Die Rechnung vergleicht nur einen Bestandteil.

Bei sehr kleinen Mengen

Bei Kleinstpackungen dominieren Verpackung und Versand den Preis. Die Rechnung zeigt dann vor allem die Verpackungskosten.

Was sie trotzdem leistet

Sie sortiert vor. Auch wo sie nicht entscheidet, verkleinert sie das Feld auf die Angebote, die eine nähere Betrachtung lohnen.

Was die Rechnung nicht enthält

Die Zusammensetzung

Ob neben dem Hauptbestandteil weitere Verbindungen enthalten sind. Zwei Erzeugnisse mit gleicher Zahl können sehr verschieden sein.

Das Trägeröl

Es ist der mengenmäßig größte Bestandteil und geht in die Rechnung nicht ein. Seine Wahl bestimmt Geschmack und Haltbarkeit.

Die Vollständigkeit des Berichts

Ein Erzeugnis mit vollständigem Bericht ist mehr wert als eines mit einer Seite. Die Zahl sieht das nicht.

Die Verlässlichkeit des Anbieters

Erreichbarkeit, Umgang mit Reklamationen, Beständigkeit zwischen Chargen. Nichts davon ist eine Zahl.

Warum sie trotzdem der erste Schritt ist

Weil alle diese Fragen Zeit kosten. Die Rechnung sagt, bei welchen Angeboten sich diese Zeit lohnt.

Wie man mit dem Ergebnis umgeht

Als Vorauswahl

Alle Angebote durchrechnen, die in Frage kommen, und die Hälfte mit dem schlechtesten Wert beiseite legen. Es dauert wenige Minuten.

Als Verhandlungsgrundlage

Bei größeren Mengen ist die Zahl ein sachliches Argument. Sie ist unbestreitbar, weil sie aus den Angaben des Anbieters selbst stammt.

Als Prüfung der eigenen Gewohnheit

Wer dasselbe Erzeugnis seit Jahren kauft, findet häufig, dass sich der Wert verschoben hat. Preise ändern sich, Gewohnheiten nicht.

Als Grenze nach unten

Ein auffällig niedriger Wert ist ein Anlass für Fragen, kein Grund zur Freude. Er wirft die Frage auf, was am Erzeugnis anders ist.

Warum sie kein Urteil ist

Sie ordnet Angebote, sie bewertet sie nicht. Das günstigste Angebot ist nicht zwangsläufig das richtige.

Warum ein sehr niedriger Wert auffällt

Die harmlosen Erklärungen

Größere Menge, einfachere Verpackung, Direktvertrieb, ein Erzeugnis aus dem Freiland statt aus einem geregelten Raum.

Die weniger harmlosen

Ein unvollständiger Bericht, eine überhöhte Deklaration oder ein Ausgangsstoff, dessen Herkunft nicht genannt wird.

Wie sich das trennen lässt

Den vollständigen Bericht zur Charge anfordern. Wenn er vorliegt und stimmt, ist der niedrige Preis eine gute Nachricht.

Warum die Deklaration allein nicht genügt

Sie ist eine Angabe. Der Unterschied zwischen deklariertem und gemessenem Gehalt ist genau das, was ein Bericht klärt.

Was daraus folgt

Ein niedriger Wert verschiebt die Prüfung, er ersetzt sie nicht. Er macht die Frage nach dem Bericht dringlicher.

Warum ein sehr hoher Wert ebenso auffällt

Was er meistens bedeutet

Eine kleine Packung, eine aufwendige Aufmachung oder eine Marke mit hohem Aufschlag. Drei Erklärungen, die alle nichts mit dem Inhalt zu tun haben.

Was er gelegentlich bedeutet

Ein Erzeugnis mit besonderen Eigenschaften, deren Herstellung tatsächlich mehr kostet. Es kommt vor und ist die Ausnahme.

Wie sich das prüfen lässt

Was rechtfertigt den Aufschlag, und steht es in einem Dokument? Ein Verfahren, ein Zertifikat, ein vollständiger Bericht sind Antworten. Eine Beschreibung ist keine.

Warum die Frage berechtigt ist

Weil ein Aufschlag eine Behauptung ist. Wer ihn verlangt, sollte ihn benennen können.

Was daraus folgt

Auffällig in beide Richtungen bedeutet dasselbe: eine zusätzliche Frage. Die Zahl sagt, wann sie fällig ist.

Der Vergleich über die Zeit

Warum er lohnt

Preise und Gehalte ändern sich zwischen Chargen. Ein Erzeugnis, das vor einem Jahr günstig war, ist es heute nicht zwangsläufig.

Wie man ihn führt

Eine kurze Liste mit Datum, Anbieter, Erzeugnis und dem berechneten Wert. Fünf Zeilen genügen für ein brauchbares Bild.

Was dabei auffällt

Dass sich der Wert bei gleichbleibendem Preis verschieben kann, wenn der Gehalt der Charge abweicht.

Warum das kein Vorwurf ist

Gehalte streuen zwischen Chargen. Es ist eine Eigenschaft landwirtschaftlicher Erzeugnisse und kein Fehler.

Was es für den Käufer bedeutet

Der Bericht zur konkreten Charge ist die richtige Grundlage. Der Bericht vom letzten Kauf ist ein anderes Dokument.

Was die Vorschriften zur Preisangabe leisten

Was sie verlangen

Verkaufspreis und Grundpreis, letzterer bezogen auf eine Mengeneinheit wie Liter oder Kilogramm. Beides muss deutlich lesbar sein.

Warum das ein Fortschritt war

Vor dieser Regel waren Packungsgrößen ein verbreitetes Mittel, Vergleiche zu erschweren. Der Grundpreis hat das für viele Waren beendet.

Warum er hier nicht ausreicht

Weil die Mengeneinheit das Trägermedium misst und nicht den Bestandteil, um den es geht. Bei stark verschiedenen Gehalten führt er in die Irre.

Was ein Käufer daraus mitnimmt

Der angegebene Grundpreis ist nicht die Zahl, die er sucht. Er muss die eigene bilden.

Warum das erwähnenswert ist

Weil die Anwesenheit einer amtlich vorgeschriebenen Vergleichszahl den Eindruck erweckt, der Vergleich sei bereits gemacht. Er ist es nicht.

Die Rechnung als Gewohnheit

Warum sie sich lohnt

Sie kostet nach der ersten Anwendung weniger als eine Minute je Angebot und verändert die Auswahl deutlich.

Wie man sie sich merkt

Prozent mal Inhalt ergibt Milligramm. Preis geteilt durch Milligramm ergibt den Vergleichswert. Zwei Sätze.

Warum ein Taschenrechner genügt

Es sind zwei Rechenschritte ohne Zwischenwerte. Jedes Telefon kann sie.

Warum eine Liste hilft

Weil der Wert allein nichts sagt. Erst neben zwei anderen Werten wird er zu einer Auskunft.

Was danach kommt

Die Fragen, die keine Zahl beantwortet: der vollständige Bericht, die Chargennummer, die Angaben zum Verkäufer.

Was ein Anbieter dazu sagen kann

Die Milligrammzahl unmittelbar

Sie steht bei sorgfältigen Anbietern bereits auf dem Etikett. Es erspart dem Käufer den ersten Rechenschritt.

Den gemessenen Gehalt

Aus dem Bericht zur Charge, nicht aus der Deklaration. Der Unterschied zwischen beiden ist der Punkt.

Die Chargennummer

Sie verbindet Erzeugnis und Bericht. Ohne sie gilt der Bericht für irgendeine Charge.

Die Versandkosten

Sie gehören in die Rechnung, wenn sie sich zwischen Anbietern unterscheiden. Bei kleinen Mengen können sie das Ergebnis umkehren.

Warum diese vier zusammengehören

Sie machen die Rechnung möglich und überprüfbar. Fehlt eine davon, bleibt die Zahl eine Schätzung.

Der Vergleich zwischen Konzentrationen

Warum stärkere Erzeugnisse meist günstiger sind

Der Anteil fester Kosten je Flasche bleibt gleich, unabhängig davon, wie viel Extrakt darin steckt. Glas, Etikett, Abfüllung und Versand kosten bei zwei Prozent dasselbe wie bei zwanzig.

Wie stark der Unterschied ausfällt

Zwischen der schwächsten und der stärksten Stufe einer Produktlinie liegt beim Preis je Milligramm häufig ein Faktor von zwei oder mehr. Es ist einer der größten Effekte, die die Rechnung sichtbar macht.

Warum trotzdem schwache Stufen gekauft werden

Weil sie in der Anschaffung billiger aussehen. Die Flasche kostet weniger, und die Rechnung je Milligramm stellt niemand an.

Wann eine schwächere Stufe trotzdem sinnvoll ist

Wenn eine Flasche vor dem Verbrauch alt wird. Ein Erzeugnis, das ein Jahr im Schrank steht, verliert mehr, als die günstigere Rechnung einbringt.

Was daraus für die Auswahl folgt

Die Konzentration nach dem tatsächlichen Verbrauch wählen und dann innerhalb der Stufe rechnen. Beides zusammen, nicht nur eines.

Warum das die häufigste Ersparnis im Markt ist

Sie verlangt keine Recherche und keinen Anbieterwechsel. Sie besteht darin, dieselbe Produktlinie in einer anderen Stufe zu kaufen.

Was bei Mengenrabatten zu prüfen ist

Die einfache Prüfung

Den Preis je Milligramm für beide Packungsgrößen bilden. Ein Rabatt, der die Zahl nicht senkt, ist keiner.

Warum das vorkommt

Weil größere Packungen gelegentlich auch teurer je Einheit sind, wenn der Preis sich an der Verpackungsgröße statt am Inhalt orientiert. Die Rechnung deckt es sofort auf.

Was ein Abonnement ändert

Es senkt meist den Preis und bindet zugleich an eine Charge, die man nicht kennt. Der Preisvorteil ist zu beziffern, die Bindung nicht.

Warum große Mengen ein anderes Risiko haben

Was länger liegt, verliert. Ein Vorrat für ein Jahr wird zum Teil unter Bedingungen alt, die man selbst verantwortet.

Wie beide Größen zusammengehen

Den Preisvorteil gegen den zu erwartenden Verlust rechnen. Bei niedrigem Verbrauch gewinnt die kleinere Menge häufiger als erwartet.

Was das für Angebote bedeutet

Ein Rabatt ist eine Zahl und lässt sich prüfen. Ob er sich lohnt, hängt von einer zweiten Zahl ab, die nur der Käufer kennt.

Wie die Rechnung bei Extrakten und Isolaten aussieht

Warum sie dort anders wirkt

Bei einem Isolat ist der Gehalt sehr hoch und die Rechnung entsprechend günstig. Der Vergleich mit einem Vollspektrum-Erzeugnis fällt deutlich aus.

Warum der Vergleich trotzdem hinkt

Die Zahl misst einen Bestandteil. Ein Erzeugnis mit weiteren Verbindungen enthält mehr, als die Rechnung erfasst, und wird dadurch systematisch schlechter dargestellt.

Was daraus folgt

Die Rechnung vergleicht sauber innerhalb einer Erzeugnisart und ungenau zwischen zwei Arten. Sie ist ein Werkzeug mit einem Anwendungsbereich.

Wie man trotzdem vergleicht

Die Rechnung getrennt für jede Art anstellen und die Ergebnisse nebeneinander legen, ohne sie gleichzusetzen. Zwei Reihen statt einer.

Warum das ehrlicher ist

Es macht sichtbar, wo die Zahl entscheidet und wo eine Entscheidung übrig bleibt. Sie zu verwischen wäre bequemer und falsch.

Was am Ende bleibt

Innerhalb einer Art ordnet die Rechnung vollständig. Zwischen zwei Arten sortiert sie vor, und der Rest ist eine Frage des Zwecks.

Ein kurzes Glossar

Preis je Milligramm

Preis geteilt durch die enthaltene Menge in Milligramm. Die einzige Zahl, die zwei Angebote vergleichbar macht.

Nettoinhalt

Die abgefüllte Menge in Milliliter oder Gramm. Bezugsgröße für jede weitere Rechnung.

Grundpreis

Der vorgeschriebene Preis je Mengeneinheit, meist je Liter oder Kilogramm. Er misst das Trägermedium.

Deklarierter Gehalt

Die Angabe des Herstellers auf der Verpackung. Eine Behauptung, keine Messung.

Gemessener Gehalt

Der Wert aus dem Prüfbericht zur Charge. Die Zahl, mit der gerechnet werden sollte.

Charge

Ein Produktionsdurchgang. Alles Überprüfbare hängt an ihrer Nummer, auch der zugehörige Bericht.

Die fünf Prüfungen, die für jedes Produkt gelten

Das Chargenzertifikat

Mit der Nummer von der Verpackung anfordern. Ein allgemeines Dokument für die Produktlinie deckt diese Charge nicht ab.

Das Gesamt-THC

Delta-9-THC plus THCA multipliziert mit 0,877, weil THCA bei Wärme zu THC wird und der Grenzwert für die Summe gilt.

Der Preis pro Gramm

Eine Division, keine Meinung. Die einzige Zahl, die zwei Angebote vergleichbar macht.

Die Angaben

Ohne Zulassungsnummer im EU-Register sind es Behauptungen, keine Daten — und für Cannabidiol enthält dieses Register bis heute keinen zugelassenen Eintrag.

Die Angaben des Verkäufers

Firmenname, Adresse und Kontakt. Fehlen sie, fehlt auch die Gegenseite, an die man sich wenden könnte.

Wie das mit dem Rest zusammenhängt

Mit dem Etikett

Beide Zahlen für die Rechnung stehen dort. Die Division macht man selbst.

Mit dem Prüfbericht

Er liefert den gemessenen Gehalt und damit die belastbarere Grundlage als die Deklaration.

Mit den Sortiermengen bei Blüten

Dort zeigt die Rechnung besonders deutlich, dass der Preisunterschied größer ist als der Unterschied im Gehalt.

Mit der Frage nach dem hohen Preis

Ein Aufschlag muss sich benennen lassen. Die Rechnung sagt, wie groß er ist.

Wozu das praktisch dient

Vor dem ersten Kauf

Drei oder vier Angebote durchrechnen. Das Ergebnis überrascht regelmäßig.

Bei wiederkehrenden Käufen

Einmal im Jahr nachrechnen. Preise und Gehalte verschieben sich, Gewohnheiten nicht.

Bei größeren Mengen

Die Zahl als Grundlage für ein Gespräch verwenden. Sie stammt aus den Angaben des Anbieters selbst.

Was diese Seite veröffentlicht

Verfahren, überprüfbare Dokumente und Rechnungen. Keine Wirkversprechen — dafür enthält das EU-Register keinen zugelassenen Eintrag.

Häufige Fragen

Wie rechne ich den Preis je Milligramm aus? Prozent mal Nettoinhalt ergibt Milligramm. Preis geteilt durch Milligramm ergibt den Vergleichswert.

Warum steht die Zahl nicht auf der Packung? Weil keine Vorschrift sie verlangt und weil sie Angebote vergleichbar macht. Beides zusammen erklärt es.

Reicht der Grundpreis je Liter nicht? Nein. Er misst das Trägeröl und nicht den Bestandteil, um den es geht.

Was, wenn nur ein Prozentwert angegeben ist? Mit dem Nettoinhalt multiplizieren. Zehn Prozent in zehn Millilitern sind rund tausend Milligramm.

Deklarierter oder gemessener Gehalt? Der gemessene aus dem Bericht zur Charge. Die Deklaration ist eine Angabe des Herstellers.

Gehören Versandkosten in die Rechnung? Ja, wenn sie erheblich sind und sich zwischen Anbietern unterscheiden. Bei kleinen Mengen entscheiden sie mit.

Funktioniert die Rechnung auch bei Blüten? Ja. Prozent mal Gramm mal tausend ergibt Milligramm. Häufig genügt dort aber schon der Preis je Gramm.

Was bedeutet ein sehr niedriger Wert? Er ist ein Anlass für die Frage nach dem vollständigen Bericht, nicht für Misstrauen und nicht für Freude.

Vergleicht die Zahl alles? Nein. Zusammensetzung, Trägeröl und Vollständigkeit des Berichts sieht sie nicht. Sie sortiert vor.

Wie oft sollte man nachrechnen? Bei wiederkehrenden Käufen einmal im Jahr. Preise und Gehalte verschieben sich zwischen Chargen.

Warum sind stärkere Erzeugnisse je Milligramm meist günstiger? Weil Glas, Etikett, Abfüllung und Versand bei jeder Konzentration dasselbe kosten. Der feste Anteil verteilt sich auf mehr Wirkbestandteil.

Was wir prüfen und was nicht

Wir prüfen, was sich anhand von Dokumenten prüfen lässt: amtliche Register, deklarierte Gehalte, Analysezertifikate, Divisionen. Wir testen keine Produkte, erstellen keine Ranglisten und behaupten keine Wirkung.

Bei diesem Thema ist die Besonderheit, dass die entscheidende Zahl nirgends steht und trotzdem jedem zugänglich ist. Sie verlangt keine Fachkenntnis, kein Gerät und keine Erlaubnis — nur die beiden Angaben, die ohnehin auf jeder Verpackung stehen müssen.

Was in Reichweite bleibt, ist eine Multiplikation und eine Division. Zusammen dauern sie weniger als eine Minute und ordnen einen Markt, der sich große Mühe gibt, ungeordnet zu wirken.